Apr 29

Unser Plan war, 2 halbe Tage auf der Messe zu verbringen. Am Freitag wollten wir uns alles in Ruhe ansehen und unsere Einkaufsliste abarbeiten und am Samstag Vormittag nur bummeln und schnacken. Als erstes haben wir den Mulitpower-Stand angepeilt, weil ich mit Stefan reden wollte und deren Standort in der Galerie ohnehin auf unserem Weg lag. Anschließend ging es zum „Eisen macht schön – Team Germany“ – Stand. Dies ist ein Zusammenschluss aus mehreren Fitnessstudios, der Athleten aller Verbände unterstützt. Mario vom Sportstudio Hamburg hatte somit erreicht, dass erstmalig ein Studio einen Stand auf der Messe hatte. Und was für einen!! Er hatte ein 6m langes Banner mit dem Bild seines Studios aufgehängt, so dass man auf Fotos meinen könnte, die wären in HH entstanden und nicht auf der FiBo. Am Stand wurde das Ausbildungsangebot der Sportakademie sowie Marios neue Produktpalette vorgestellt und er war Anlaufpunkt für alle namhaften Athleten, die Im Sportstudio Hamburg, „Intensofit“ Bad Nenndorf oder „Aktiv Fitnesstreff – Kiro Feldmann“ trainieren oder gute Kontakte dorthin pflegen. Man kam also gar nicht umhin, sich dort blicken zu lassen. Außerdem war der Stand so gut platziert, dass man das komplette Geschehen der Showbühne im Blick hatte. Das war also unsere „Basis“ und von dort sind wir dann mehrfach ausgeschwärmt und haben unsere Einkäufe getätigt und erste Bekannte getroffen. Viele Athleten waren am Freitag noch nicht da, aber so hatte Siggi von www.FiboFoto.de Zeit für ein kleines Shooting mit mir. Leider war das Wetter in diesem Jahr nicht so gut, dass man sich gefahrfrei draußen aufhalten konnte. Daher machten wir die Aufnahmen in einem lichtdurchfluteten Flur. Mal sehen, wie sie aussehen. Wir hatten jedenfalls viele nette Gespräche und mussten kurz vor 18 Uhr noch losspurten, um die letzten Dinge unserer To-Do-Liste abzuhaken.

Wir hatten geplant und abgesprochen, nach unserem Messebesuch noch bei Thilo Pasch im „Alma Sports“ in Gelsenkirchen zu trainieren. Nun haben wir im Laufe unserer „Bodybuildingzugehörigkeit“ häufig feststellen müssen, dass einem Leute oft so einiges versprechen, ohne dass irgendetwas passiert. Das hat mich anfangs sehr enttäuscht, aber man stellt sich darauf ein und inzwischen lasse ich mich einfach nur noch positiv überraschen. Eine solche positive Überraschung stellt Thilo jedesmal wieder für mich dar. Obwohl weder er selbst noch Katrin da waren, wurden wir doch erwartet, die Mädels wussten Bescheid und sollten uns grüßen. Wir hatten ein tolles Training!. Eigentlich waren wir dort auch mit Marco und Corinna (Detlef) verabredet. Die beiden kamen leider erst eingeflogen, als wir wieder ins Auto steigen wollten. Sehr schade, das wäre sicher ein nettes gemeinsames Training geworden.

Nach einem Besuch bei KFC mit einem Tablett voll frittierten Hähnchenbeinen und Pommes für Dirk und einem Grilled Chicken Salad für mich (aus dem ich noch die Croutons rausprokeln musste), ging unser erster FiBo-Tag zu Ende.

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Apr 23

… und die haben es in sich. Ich versuche, so viele kcal zu verdampfen wie möglich. Heißt: 30 min Radfahren morgens um 04:30 Uhr, dann zur Arbeit, anschließend nach hause und wieder aufs Rad. Am Montag bin ich danach mit Nik zum Schwimmen und hinterher ins Studio nach Harrislee, wo Dirk ihn abgeholt hat und ich mir den Rest des Nachmittags mit Kraft-, Posing- und Ausdauertraining vertrieben habe. Gegen 21:30 Uhr war ich zu hause, Essen machen, essen, Essen vorbereiten und ab zu Bett. Dienstag war es ähnlich, nur streiche „Schwimmen“ – setzte „Kickboxen“. Am Mittwoch bin ich direkt nach der Arbeit zum Training und abends gelaufen. Generell echt hart dieses Programm! Ich hab keine Kraft mehr für gar nichts und ständig Hunger. Auf Arbeit kann ich mich noch konzentrieren, aber danach ist auch Schluss. Mit dem Schlafen haut es auch nicht mehr so gut hin. Zumindest was das Einschlafen angeht. Da hab ich mittlerweile oft Schwierigkeiten, obwohl ich total erschöpft bin und das so bisher auch gar nicht kannte. Morgens ist es allerdings dafür nicht so einfach, hoch zu kommen. Dafür freue ich mich richtig auf Donnerstag. Ich habe mittags Feierabend gemacht, um alles zu packen und sobald wir alle im Auto saßen und es losging, fielen mir die Augen zu. Ich hatte das erste Nickerchen schon zu packen, bevor wir auf der Autobahn waren. Die Fahrt verlief ruhig und stressfrei. Mir tat nur nach ein paar Stunden der Hintern weh – die Polster werden halt weniger ;-)

Der Bericht über die FiBo folgt…

Apr 15

Diese Woche habe ich Urlaub! Ein tolles Wort! Wir haben nichts weiter vor – außer Training. Montag war Ostermontag und natürlich haben wir schön trainiert. Am Dienstag hatte Nik Geburtstag und dieser Tag gehörte nun mal komplett ihm. Also kein Sport. Vormittags haben wir sein Geschenk abgeholt – ein neues Fahrrad und nachmittags kamen die Jungs zum Feiern. Kuchen hatten wir nur so viel aufgetaut, dass die Jungs das schaffen konnten und Muffins habe ich mit Nik zusammen gebacken, so dass ich nicht allein in der Küche war. Nach einer Schnitzeljagd haben wir gekegelt und dort auch gleich die „Raubtiere“ abgefüttert mit Abendessen. Das hatte den enormen Vorteil, dass ich nicht in irgendwelche Versuchungen beim Kochen verführt werden konnte. Mein Highlight war dann der Mittwoch. Ich hatte wieder einen Termin im Sportstudio Hamburg mit Stefan zum Training. Diesmal hatten wir ein gemeinsames Rückentraining auf dem Plan. 8 Übungen hat er in der Stunde durchgezogen. Wat war isch feddich!! Aber macht immer echt Spaß! Überhaupt ist so ein Nachmittag bei Mario Motivationsbetankung pur. Zudem hat mir Stefan noch einen Tipp fürs Beintraining mitgegeben. Den hab ich dann gleich am Donnerstag ausprobiert – dafür muss ich ihm bei unserem nächsten Treffen unbedingt kräftig vors Schienbein treten! Boah – übelste Schmerzen in den Beinen anschließend. Ich konnte kaum noch laufen. Dirk hat mich anschließend noch 45 min aufs Rad gesetzt, damit ich die Beine ganz locker auskurbele – selbst treten gegen minimalen Widerstand war schmerzhaft. Aber das Kurbeln ist mir gut bekommen. Der befürchtete Monstermuskelkater blieb aus. Das System hab ich am Freitag auch beim Brusttraining versucht, war aber nicht ganz so erfolgreich. Wohl auch, weil ich wegen eines besetzten Gerätes auf Kabelcross als Einstiegsübung umgeschwenkt bin, und das meine vordere Schulter extrem erschöpft hat. Das war nicht so glücklich für das Resttraining. Allerdings habe ich von Stefan auch noch den Auftrag bekommen, jetzt so richtig Gas zu geben mit dem Kardio. Auch Dirk hat mir nochmal kräftig in den Mors getreten und puscht mich jetzt immer ordentlich auf die Ausdauergeräte. Nun werde ich also jede Möglichkeit nutzen, Kalorien zu verbrennen. Mein Krafttraining werde ich auch wieder umstellen. Ich werde eher intuitiv vorgehen – 2 x die Beine bearbeiten und 2 x den Oberkörper. Immer mit kurzen und knackigen Einheiten und den Rest mit Kardio auffüllen. Samstag haben wir das erste Mal gegrillt – auf einem Campinggrill vor der Haustür, aber lecker war’s trotzdem ;-)

Nun ist Sonntag und ich habe ca. 5 h geschlafen. Ich war 05:15 Uhr wach und konnte nicht mehr einschlafen (und diesmal war ausnahmsweise nicht Dirks Schnarchen Schuld) – ich hatte Mörderkohldampf. Um sechs bin ich dann aufgestanden und hab mich aufs Rad gesetzt. Später zum Training und noch eine Stunde Slim Belly und abends noch mal eine knappe Stunde laufen. Jetzt falle ich gleich ins Bett. Aber nächste Woche ist FiBo – und ich freu mich riesig drauf!!!

 

 

Apr 12

Zur Erklärung: 2 Wochen bis FiBo, 4 Wochen bis zum Nordseecup und 6 Wochen bis zur Deutschen Meisterschaft

Wie üblich rast die Zeit zum Ende hin – und immer bleibt meine Unsicherheit, ob ich mich verbessern kann. Aber ansonsten war es eine recht gute Woche. So langsam macht sich allerdings eine tiefere Erschöpfung breit. Die Beine können sich kaum noch so richtig erholen, da sie ja neben dem eigentlichen Krafttraining bei jeder Kardioeinheit ordentlich beansprucht werden. Nach dem Beintraining am Montag hatte ich die ganze Woche Muskelkater in den Waden. Dienstag und Donnerstag war ich wieder gleich morgens vor der Arbeit auf dem Rad. Ansonsten bin ich dazu übergegangen, die 4 x 20 Wiederholungen einer Übung aufzuteilen auf 2 Übungen mit 2 x 20 Wdh. Das bringt mehr Abwechslung und ist für mein Köppi besser. Ich hab nämlich so das Gefühl, eher alles geben zu können als in 4 Sätzen. Wenn ich bei 4 Sätzen im ersten schon alles gebe, fehlt die Motivation, so richtig in den anderen 3en auch noch völlig Gas zu geben, weil ich weiß, dass ich gar nicht mehr alle schaffen kann. Und hab ich im 1. noch zu viel Luft, glaube ich, nicht alles gegeben zu hasen. Ein Teufelskreis… und das Problem, wenn man noch zu kopfgesteuert ist ;-)

Da meine Familie uns quasi zu Ostern ausgeladen hat, weil ich offensichtlich auf Diät nicht so der angenehmste Umgang bei Brunch und Trinkgelagen bin ;-) hatten wir also ein ruhiges Osterwochenende zu hause mit normalem Trainingspensum. Am Sonntag haben wir nach einem guten und forderndem Oberkörpertraining einen kleinen Brunch veranstaltet. Das war ein absolutes Highlight! Dafür war es auch die einzige Mahlzeit, weil für mehr einfach kein Platz mehr war :-)

Das Foto zeigt mich also mit einem Osterhasi und ist das „Vorher-Bild“. Das „Nachher-Bild“ habe ich euch mal erspart – so ein ausgehakter Unterkiefer zum kompletten Verschlingen eine unschuldigen kleinen Schokohasen sieht nicht so ansprechend aus ;-)

 

Apr 01

„Ist der Montag erst rum, ist die Woche schon krumm.“ Eine weise Aussage. Vor allem nach meinen Montagen. Die sind immer echt hart. Dirk lag noch flach – nun hatte er den Magen-Darm-Virus und war völlig aus dem Verkehr gezogen. Keine Ahnung, wo er sich den eingefangen hat ;-) Da er eh zu hause war, konnte er also auch nach einer weiteren morgendlichen Toilettenverstopfung die Sanitärfirma wahrnehmen. Der Brocken war ein Stück weitergewandert… Für mich hieß der Tag: nach hause kommen, ein halbes Stündchen aufs Rad, Nik zum Schwimmen fahren, anschließend ein kleiner Snack und zum Training. Meist bin ich gegen 21:45 Uhr wieder zu hause. Diese Woche ist Kraft dran – how, how , how (Ihr kennt das Erkennungsgeräusch des „Heimwerkerkönigs“?) – und sie beginnt mit den Beinen. Beinpresse, Kniebeugen, Beinbeugen, – strecken, gestrecktes Kreuzheben und zum Abschluss noch die Waden… hinterherreicht es dann nur noch für Kardio auf dem Sitzfahrrad.

Diese Woche mach ich das Slim Belly wieder für die Beine – vorher natürlich immer Intervalltraining. Ab Mittwoch bin ich eine halbe Stunde früher aufgestanden, um schon morgens vor der Arbeit Rad zu fahren. Das macht erst mal wach und später gut müde. Aber da am Mittwoch der Lütte mit der Spuckerei dran war und ich zunächst die Rohr-spül-Firma empfangen hatte und dann die Kinderbetüddelung übernahm, konnte ich noch mit ihm ein Nickerchen auf Couchi halten. Nach der Staffelübergabe an Dirk war ich dann beim Training. Hey, und mit diesem Tag hat dann unsere “Never ending Verstopfungs-Story” doch ein gutes Ende gefunden! Am Donnerstag waren endlich alle wieder gesund und ich bin von der Arbeit ins Studio. Den ganzen Tag habe ich Kohldampf geschoben. Ganz ätzend! So schlimm hatte ich das in dieser Diät noch nicht :-( . Um so besser, dass ich nicht zwischendurch nach hause komme. Am Freitag war ich abends allein beim Training, weil Nik kein Karate hatte, dafür aber Schlafbesuch und Dirk die Jungs bekocht hat. Das hat mir nach Kraft- und Intervalltraining eine nette Mädelsrunde beim Slim Belly beschert und vor lauter Klatsch und Tratsch hab ich gleich eine ganze Stunde auf dem Rad abgerissen. Das bekam mir sehr gut, denn am nächsten Tag war ich unter 85 kg – endlich! Am Samstag hatte ich morgens meine Einheit zu hause auf dem Rad und abends war ich laufen. Das war extrem entspannt und wohltuend. Ohne Scherz! 45 min lockeres Traben bei Sonne und Wind und ohne Zipperlein… Leider war am Sonntag das Wetter nicht mehr so toll. Bei Sturm und Regen mochte ich die Laufschuhe nicht anziehen. Allerdings tat mir auch schon der Hintern weh – allein bei dem Gedanken, mich schon wieder aufs Rad setzen zu müssen. Daher habe ich verzichtet. Da ich diese Woche Slim Belly Legs auf dem Zettel hatte, saß ich im Studio nur auf dem Rad, bei meinen Einheiten zu hause auch und das Intervall-Kardio hab ich auf dem Concept II gemacht, wobei die 11 min darauf auch hart an der Schmerzgrenze liegen. Daher freue ich mich auch auf nächste Woche, wenn ich bei den Kardiogeräten wieder etwas flexibler bin und vielleicht sogar öfter mal laufen gehen kann.

Außerdem ist in dieser Woche unser erster Artikel in einer Sportzeitschrift der Bundeswehr erschienen. Darauf sind wir ziemlich stolz! :-) Hier ist der Link.

Wochenabschluss: Wir haben gerade mal mit dem Calipper gemessen: 15% KFA; Umfänge an Hüfte, Taille und Oberschenkel haben auch abgenommen. Hüfte und Bein nur marginal, Taille aber ganz ordentlich.

 

Mrz 27

Auch diese Woche war nicht unbedingt das Optimum. Am Montag konnte ich schon vor der Arbeit aufs Rad und abends hatte ich dann meine Bein-100er-Trainingseinheit. Die hat mich völlig geschreddert. Keine Ahnung, ob ich da vom Zeitpunkt her in die Superkompensation gerutscht bin, weil die Beine vom Training mit Stefan noch nicht komplett regeneriert waren, aber so fertig haben mich die 100er bisher noch nicht gemacht. Ich musste die Treppen zum Cardio anschließend fast hochkrabbeln und nach 5 min auf dem AMT bin auf das Sitzfahrrad umgestiegen, weil ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Am Dienstag konnte ich etwas ausführlicher Slim Belly machen, da ich noch eine Verabredung in der Stadt hatte und Dirk den Lütten aus dem Studio abholte. Ich hatte zum Abendessen einen Griechischen Bauernsalat, über den ich mir meine mitgebrachten Hähnchenstreifen gab, und Dirk hatte zu hause wieder die Toilette verstopft – schon wieder :-( . Ich gebe zu, ein wenig hielt ich es auch für ausgleichende Gerechtigkeit, aber er hat ordentlich schuften müssen, und war just in der Minute fertig, als ich von einem entspannten Mädels-Abend heim kam. Am Donnerstag hab ich noch ganz normal mein Cardiotraining absolviert und abends meinen in Brühe gekochten Fisch verzehrt. Kurz darauf wurde mir schlecht, in der ersten Nachthälfte hab ich drauf gewartet, mir das nochmal durch den Kopf gehen zu lassen, Mitternacht war es dann endlich soweit und anschließend überlegte ich noch längere Zeit, ob es das gewesen wäre. Damit war ich am Freitag total auf und verbrachte den halben Tag auf der Couch. Dirk war 2 Tage später viel übler dran – er muss es dann aber auch gleich übertreiben ;-)

Tja und am Sonntag bekamen wir einen Baum – einen alten und in Scheiben gesägten, den wir auf den Hänger, wieder runter vom Hänger und in unseren Garten schaffen mussten. Wäre ein phantastisches Training für eine Strongwoman gewesen, aber wo ist die denn, wenn man sie braucht … Anett?? Was haben wir gebuckelt! Anschließend ging nur noch auf die Couch – man wird halt nicht jünger. Leider hatte ich danach so einen Fressflash, dass ich mir einen Marzipan-Baumstamm-Riegel (noch von Weihnachten) hintergeholfen habe :-( Blöd!! Außerdem hatte ich am Samstag und Sonntag von Stefan „Ableitungstage“ verordnet bekommen. Dafür habe ich einen großen Topf Gemüsesuppe gekocht mit Möhren, Sellerie, Lauch und etwas Zwiebeln. Die wurde wirklich mit jedem Mal aufwärmen besser. War auch für 2 Tage gar nicht so übel.

Auf der Fettwaage war ich auch. Resultat: minus 3 kg – davon ca. 1 kg Muskeln und ca. 2 kg Fett. Das ist mal gar nicht sooo schlecht. Aber ob’s reicht?

Lassen wir uns überraschen…

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Mrz 18

Das war mal ein Wochenstart, wie er im Buche steht – in jedem Fall hätte er einen Eintrag in der Roten Liste verdient. Es begann mit einem verstopften Klo / Duschwanne / Waschbecken mit „Hochdrücken“ der unangenehmen und nicht bewertbaren Flüssigkeiten im anderen Bad, einem geborstenen Rohr und Wasser im Keller am Montag. UND: Keine Chance auf Training, weil Dirk natürlich nicht zu hause war. Es ging weiter mit einer Kanalreinigungsfirma mit schlechten bis mittelmäßigen Erfolgsaussichten am Dienstag, die das Problem auch nicht endgültig lösen konnten. Aber wenigstens konnte ich wieder zum Training, nachdem ich das Bad zum 3. Mal grundgereinigt hatte. Das kann man mit etwas gutem Willen schon als eine Cardioeinheit werten. Außerdem hatte ich mein erstes Mal – Slim Belly Legs. Ist ein komisches Gefühl, weil man eingepackt wird wie mit Erwachsenen-Pampers. Der Druck ist auch nicht so prägnant spürbar wie am Bauch. Ich bin mal gespannt, ob es letztendlich etwas bringt. Auf jeden Fall tropfe ich immer wie ein kaputter Wasserhahn.

Am Mittwoch waren wir endlich wieder im Sportstudio Hamburg. Ich hatte einen Termin fürs Beintraining mit Stefan. Das hat wie immer viel Spaß gemacht, war aber total heftig! Schon 10 min danach konnte ich meinen künftigen Muskelkater spüren. Supersätze, Frontkniebeugen und Ausfallschritte mit Kurzhanteln hinterlassen da ganz gute Spuren. Außerdem haben wir viele Leute getroffen, die wir schon lange nicht mehr gesehen haben. Bei Will war ich mir schon gar nicht mehr sicher, ob es ihn überhaupt noch gibt. Andru tauchte auch noch auf und mit Mario und Thoma kann man ja immer einen netten Schnack halten.

Ich glaube, Stefan war relativ zufrieden mit meinen Fortschritten. Er hat mir dann für diese Woche noch zwei weitere Basentage verordnet. Leider hab ich mir auch noch nen ordentlichen Schnöf eingehandelt, der mich am Freitag mal gut aus dem Verkehr gezogen und auf die Couch verbannt hat. Zum Glück ist es keine Grippe, und kein Fieber heißt zumindest kein Trainingsausfall. So ein vollständiger Ruhetag bringt dann allerdings auch eine Menge für die Genesung.

In dieser Woche habe ich komplett auf mein Cardio-Intervalltraining verzichtet, um meine Erkältung nicht komplett auszukosten. Heute ist Sonntag und mir stecken immer noch Reste des Beintrainings mit Stefan in den Knochen – oder eher den Muskeln. Trotzdem war ich eine lockere Runde an der Frühlingsluft laufen und abends noch kurz radeln. Ab nächste Woche geht’s auch da wieder ordentlich ans Eingemachte…

 

Mrz 12

Die Woche begann mit einer ganz blöden Idee: Am Montag war ich – wie ja öfter schon – laufen mit Intervallen. Nur habe ich erst, als ich später meinen Trainingsplan für abends schrieb, festgestellt, dass auch noch Beintraining – und zwar schweres – auf dem Zettel stand. Das war mal eine ganz ungeschickte Kombination. Beim Laufen ist immer noch alles ok, aber später macht sich doch das Alter der Knochen bemerkbar :-( . Dann ziept es hier und da… Na jedenfalls ging dann besonders das Training der Beinrückseite voll daneben. Da musste ich leider abbrechen.

Am Dienstag habe ich wieder mit Slim Belly angefangen. In dieser Woche zunächst mal für den Bauch. In der nächsten wechsel ich auf Beine. Das ist neu im Fitness-Centrum Harrislee, zumindest relativ – also letztes Jahr in der Vorbereitung hatte Peter das noch nicht. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, ob es was bringt. Um Qualität in meine Beine zu bringen, ist mir ja fast jedes Mittel recht ;-) . Diese Woche standen allerdings zunächst mal 4 Einheiten Bauch auf dem Zettel. In der Regel absolviere ich vorher noch mein Intervalltraining auf dem Concept 2 Rudergerät. Spätestens nach dem 4. Intervall tut mir dann schon dermaßen der Hintern weh, dass ich froh bin, auf das andere Kardiogerät (meist Crosstrainer oder Crossover) umsteigen zu können. Überhaupt bin ich immer recht froh, wenn ich die 6 Intervalle überlebt habe ;-) Hört sich ja eigentlich gar nicht so schlimm an: 6 x 30 sec., aber wenn man die voll Stoff gibt… Also ich hab manchmal das Gefühl, gleich stumpf vom Sitz zu fallen. Zum Glück sind die Rudermaschinen ja sehr bodennah ;-)

Dann hatte ich drei Basentage (Donnerstag bis Samstag) zur Entschlackung. Die hat mir Stefan verordnet, weil irgendwie ja nichts so recht vorwärts ging. Also gab es Reis mit Reis und ein wenig Obst. Hörte sich zuerst echt gut an – endlich mal was anderes und vor allem: Kiwi und Banane :-) Aber dann hab ich auch ganz gut Kohldampf geschoben. Das war nun gar nicht so witzig. Heute hatte ich dann wieder Fleisch. Auch wenn es nur Hähnchen war – nach drei Tagen ohne, hab ich mich tatsächlich schon wieder darauf gefreut. Durch den Reis und die entsprechend vielen Kohlenhydrate bin ich eigentlich davon ausgegangen, zunächst wieder Gewicht aufzupacken, aber die Waage gab mir am Sonntag fast 2 kg weniger an als vorher. Demnach hat sich da wirklich einiges entschlackt ;-) Außerdem hat sich auch meine Form dadurch etwas verbessert, was mir Dirk auch bestätigt hat. Obwohl wir beide dachten, ich würde eher aufschwemmen, war das ganze Gegenteil der Fall. Also hatte ich diese Woche einen positiven Wochenabschluss und hoffe nun, dass es ordentlich voran geht.

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Mrz 08

Das Wetter war ja diese Woche nicht so der Bringer – was mich allerdings vor den Laufintervallen „bewahrt“ hat ;-) Ansonsten war ja 100er Woche dran. So langsam macht sich Erschöpfung breit. Ich bin zwar nicht so müde, dass ich ständig schlafen könnte, aber dennoch relativ platt und antriebslos. An einigen Tagen mache ich zwei Cardioeinheiten zum Krafttraining, da bekommen die Beine kaum genug Zeit zur Regeneration. Das macht sich halt bemerkbar. Freitag ist in dieser Woche immer der ätzendste Krafttrainingstag. Drei 100er Zugübungssätze für den Rücken sind einfach nicht machbar. Ich versuche schon, die mit den Bizepsübungen abzuwechseln, aber trotz Griffverstärkern gehen die Hände auf und die Unterarme machen total dicht. Dann kommt leider auch nicht mehr so viel im Rücken an. Aber für einen fetten Muskelkater hat es dennoch gereicht ;-)

Außerdem geht tatsächlich endlich mal mein Gewicht ein wenig runter. Das kann ja nun auch endlich mal Zeit werden!

Tja und was die Form angeht … ich weiß es nicht! Wird vielleicht Tick für Tick besser, aber ich kann es einfach nicht einschätzen. Ich hoffe nach wie vor, dass ich es schaffe. Es sind ja auch noch ein paar Wochen – zunächst mal 7 bis zur FiBo…

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Feb 28

Rückenansicht 8. KW

Wieder eine reguläre Woche zu hause mit Training und Futter nach Plan (welcher in dieser Woche übrigens wieder zurechtgekürzt wurde).

Im Nachklapp zu meinem Lehrgang muss ich noch sagen, dass ich in der Gruppe dort durchweg positives Feedback für meinen Sport erfahren habe. Das hätte ich in dem Umfang wirklich nicht erwartet. Sowohl Männer als auch Frauen haben mich offen mit Fragen gelöchert und waren sehr interessiert – und vorurteilsfrei. Das hat mich wirklich gefreut.

Am Montag hab ich nochmal die Laufschuhe angezogen. Anschließend waren meine Beine aber auch für den Rest der Woche platt. Diese Intervalle sind echt tödlich! Ansonsten war wieder 20er-Woche. Ist ja nicht so mein Favorit, aber was uns nicht umbringt… Zusätzlich geht jetzt natürlich auch wieder das Posingtraining rein. Ich versuche immer alles zu beachten, was ich bei Elena gelernt habe. Trotzdem ist es schwierig, wenn man nicht ständig kontrolliert wird – da schleifen sich leider auch Haltungsfehler gleich mit ein. Ich hoffe, meine Form nimmt langsam Gestalt an. Dirk meint zwar ja, aber ich bin mir bei ihm auch immer nicht ganz so sicher, ob das „positives Bestärken“ ist oder ernst gemeint. Trotzdem hab ich ihn gebeten, mal ein paar Fotos zu machen, damit ich das auch wieder hier posten kann. Dies ist also der Stand vom Sonntag.
Das war ja nun mal ein richtig genialer Tag! Wir sind anderthalb Stunden am Strand längs gelaufen bei strahlend blauem Himmel und kaum einem Lüftchen. Unser Lütter hat gleich die Chance zum „Anbaden“ genutzt, und weil ein nasser Fuß nicht reichte, ist er auf dem Rückweg auch noch mit der Hand ins Wasser geditscht ;-)

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